| Fachwort-Register
(Teil 1) |
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| Allgemein im Bauwesen, so auch bei einem
Blockhaus, sind auf technischer Seite zahlreiche Fachbegriffe
verankert. Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten
Fachworte im Bereich des Holzhausbaus alphabetisch
zusammengestellt, um Ihnen so einen wertvollen Leitfaden zur Hand
zu geben. |
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Abflachungen:
[nach oben]
Teilbereiche von runden Blockbohlen, die zum Anschluss von Steckdosen
oder Ver-kleidungsbrettern flach gefräst werden.
Diese Abflachungen haben auch einen optischen Reiz. Sie sorgen nicht
nur für Abwechslung, sondern bewirken um Fenster und Türen herum auch
für eine glättere Oberfläche.
Ausbauhaus/Rohbaumontage: [nach
oben]
Im Allgemeinen umfasst dies den Rohbau inklusive wetterdichter
Gebäudehülle. Der Bauherr übernimmt anschließend den Innenausbau in
Eigenleistung.
Es verbleiben z.B. noch die Verkleidung von Leichtbauwänden, die
Dämmung des Daches oder die Installation von Elektro- und
Gasleitungen.
Ausgleichshölzer:
[nach oben]
Darunter versteht man verschieden dicke Holzplättchen, die z.B. zur
Ausrichtung von Fußbodenträgern verwendet werden.
Aussteifungsrohre:
[nach oben]
Stahlrohre, die in die Blockwände zur Aussteifung eingelassen werden.
Diese verhindern ein verdrehen der Blockbalken und sind aus
statischen Gründen insbesondere bei kurzen Blockwandelementen (z.B.
bei Fenster- und Türöffnungen) notwendig.
Balkenschuh:
[nach oben]
Blechformteile (feuerverzinkter Stahl), die der Befestigung eines
Deckenbalkens oder eines anderen Balkens an einer Wand dient.
Die Montage dieses Balkenschuhs ist besonders leicht und schnell, da
er lediglich mit Kammnägeln oder Schrauben an eine Blockwand
angeschlossen wird.
Bausatzhaus:
[nach oben]
Bausatz, der alle/die wesentlichsten Bauteile zum Selbstaufbau
beinhaltet.
Allerdings ist das Hinzuziehen von zumindest einem Richtmeister bei
der Montage zwingend notwendig, damit das Blockhaus unter
professioneller Anleitung fachge-recht aufgebaut wird.
Blaufäule:
[nach oben]
Ein harmloser Befall des Holzes durch einen holzverfärbenden
Bläuepilz.
Die Blaufäule stellt einen optischen Mangel dar, der nur schwer
vollständig entfernt werden kann.
Blockbohlen:
[nach oben]
Aus den Blockbohlen werden die Wände eines Blockhauses errichtet. Sie
werden durch industrielle Bearbeitung (sägen, hobeln) hergestellt und
für eine bessere Pas-sung mit Nut und Feder versehen. Von besonderer
Qualität sind gehobelte Block-bohlen, die auch aus mehreren Stücken
(z.B. Leimbinder) zusammengeleimt sein können. Die Blockbohlen sind
entweder als Kantholz oder als Rundbohle lieferbar, jeweils in den
unterschiedlichsten Stärken. Eine eigene Kategorie von Blockbohlen
sind die Naturstämme, da sie noch nach alter Handwerkstradition in
maßgenauer Handarbeit gefertigt werden. Charakteristisch sind die
abweichenden Durchmesser der einzelnen Rundbohlen.
Blockhaus:
[nach oben]
Hauptmerkmal eines Blockhauses ist die Tatsache, dass es eine
vollständig sich selbst tragende Konstruktion ist.
Die Wände eines Blockhauses bestehen grundsätzlich aus waagerecht
aufeinander gelegten Blockbohlen. Dabei werden die einzelnen Bohlen
verzahnt übereinander zu einer massiven Wand geschichtet. Die
Bauteile werden hierzu industriell vorgefertigt. Alle anderen
Konstruktionsarten bezeichnet man als Holzhaus.
Bodenplatte,
Fundamente: [nach oben]
Das Fundament für Blockhäuser sollte über Geländehöhe liegen, damit
das Holz vor Spritzwasser und Bodenfeuchte geschützt wird. Das
Fundament muss sehr genau gearbeitet sein, damit eine Anpassung vor
Ort an abweichende Fundamentmaße nicht notwendig ist.
Bolzen:
[nach oben]
Mit Hilfe dieser Gewindestangen werden Blockbalken miteinander
verbunden.
Sie sorgen für die statisch notwendige Festigkeit der Blockbalken
untereinander und verhindern, z.B. dass die Dachkonstruktion, welche
mit den Sparren auf den obers-ten Blockbalken auflagert, nicht durch
den Winddruck abheben kann.
Bulldogdübel:
[nach oben]
Sie werden bei einer hohen Lastübertragung zwischen den Balken
eingebaut und mit einem Bolzen eingepresst. Diese verhindern ein
verschieben der Balken untereinan-der.
Dachkehle:
[nach oben]
Entsteht, wenn zwei geneigte Dächer miteinander verbunden werden, die
in einem Winkel von z.B. 90° zueinander stehen.
Dachlatte:
[nach oben]
Querlattung, die als Tragkonstruktion für die Dachpfannen dient.
Dachsparren:
[nach oben]
Die Dachsparren sind die Haupttragkonstruktion eines Daches. Sie
laufen vom First parallel zur Giebelwand bis auf die traufseitige
Blockwand. Zwischen den Sparren wird die Dämmung verlegt. Auf ihnen
werden die Dachhaut und die Tragkonstruktion für die Dachziegel
befestigt.
Dampfbremsfolie:
[nach oben]
Die Dampfbremse verhindert, dass Wasserdampf aus den warmen
Innenräumen in die Dämmung eindringt und dort kondensiert
(Schimmelgefahr!). Außerdem sorgt sie für die Winddichtigkeit der
Konstruktion.
Deckenbalken:
[nach oben]
Tragkonstruktion für die Geschossdecken, häufig sichtbar.
Deckenschalung/Paneele: [nach
oben]
Nut- und Federschalung, die vollflächig auf die sichtbaren
Deckenbalken aufgebracht wird. Die Mindeststärke für die Schalung
beträgt 16 mm.
Deckleiste des
Setzraumes: [nach oben]
Der Setzraum wird mit einer Leiste verdeckt.
Dichtung der
Blockbohlen: [nach oben]
Um eine Dichtigkeit der Wände zu erlangen (Wärmeschutz) wird zwischen
den Boh-len ein elastisches Dichtungsband verlegt. Neben dem
Wärmeschutz bewirkt das Abdichten zwischen den Bohlen eine Wind- und
Schlagregendichtigkeit.
Dübelbalken:
[nach oben]
Bestehend aus mehren einzelnen Blockbalken, die mit Bulldogdübeln und
Bolzen miteinander verbunden werden.
Dübelspur:
[nach oben]
Bei Fenster- und Türöffnungen befindet sich zur setzungsfähigen
Befestigung der Dübelbohlen eine Ausfräsung von ca. 4 x 4 cm in den
Hirnholzflächen der Block-balken.
Elektroleitungen:
[nach oben]
Die Elektroleitungen werden in lotrechten Bohrungen verlegt, die nach
Angaben des Elektrikers vor Ort oder bereits im Werk in die
Blocklagen gebohrt werden.
Energieeinsparverordnung: [nach
oben]
Die neue Energieeinsparverordnung (EnEv) trat am 1.2.2002 in Kraft.
In ihr wird ein um 30% geringerer Energieverbrauch im Vergleich zu
früheren Verordnungen ge-setzlich vorgeschrieben. Im Grunde genommen
ist seitdem der Niedrigenergiehaus-standard verbindlich für alle
Neubauten. Daraus ergeben sich erhöhte Anforderungen an die
Bauplanung bzw. Ausführungsqualität und leider auch erhöhte Kosten.
Fertighaus:
[nach oben]
Ist eine Form des Holzbaus, in denen alle Wandelemente eines Hauses
im Werk vorproduziert und später auf der Baustelle in kurzer Zeit
zusammengefügt werden.
Ein Finnholz-Blockhaus wird zwar im Werk vorproduziert, aber es
besteht aus sehr vielen kleinen Einzelteilen, so dass es nicht in die
Kategorie Fertighaus gehört.
Firstpfette:
[nach oben]
Auf der Firstpfette werden die Dachsparren befestigt. Sie besteht aus
Blockbalken oder Kanthölzern.
Fußbodenträger:
[nach oben]
Hierauf werden die Holzdielen befestigt. Sie werden im rechten Winkel
zu den sicht-baren Deckenbalken im Abstand von ca. 50 – 60 cm
angeordnet.
Fußpfetten:
[nach oben]
Die obersten Blockbohlen der traufseitigen Außenwand. Auf den
Fußpfetten werden die Dachsparren befestigt oder aufgelegt.
Gewindefuß/Stützenfuß: [nach
oben]
Sie werden unter den Stützen befestigt und regelmäßig aufgrund des
Setzungspro-zesses nachgestellt.
Gleiteisen:
[nach oben]
Ist das Dachgeschoss in Blockbauweise gebaut, werden die Sparren mit
Gleiteisen rutschfähig auf den Mittel- und Fußpfetten befestigt.
Gleitleiste,
Rutschleiste: [nach
oben]
Da Holz ein lebendiger Baustoff ist und noch arbeitet, müssen bei der
Konstruktion Setzungen und Verschiebungen berücksichtigt werden.
Daher werden Türen und Fenster in den entsprechenden Öffnungen mit
einem Nut- und Feder ähnlichem Sys-tem mit der Blockbohlenwand
verbunden. Diese Konstruktion nennt sich Gleit- oder Rutschleiste.
Begriffe
zum Thema: Blockhaus, Holzhaus,
Wohnblockhaus, Holzschutz, Naturstamm, Rundbalken
Abflachungen
Ausbauhaus/Rohbaumontage
Ausgleichshölzer
Aussteifungsrohre
Balkenschuh
Bausatzhaus
Blaufäule
Blockbohlen
Blockhaus
Bodenplatte, Fundamente
Bolzen
Bulldogdübel
Dachkehle
Dachlatte
Dachsparren
Dampfbremsfolie
Deckenbalken
Deckenschalung/Paneele
Deckleiste des
Setzraumes
Dichtung der Blockbohlen
Dübelbalken
Dübelspur
Elektroleitungen
Energieeinsparverordnung
Fertighaus
Firstpfette
Fußbodenträger
Fußpfetten
Gewindefuß/Stützenfuß
Gleiteisen
Gleitleiste,
Rutschleiste
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(Teil 2) |
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| Allgemein im Bauwesen, so auch bei einem
Blockhaus, sind auf technischer Seite zahlreiche Fachbegriffe
verankert. Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten
Fachworte im Bereich des Holzhausbaus alphabetisch
zusammengestellt, um Ihnen so einen wertvollen Leitfaden zur Hand
zu geben. |
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Hackschnitzel:
[nach oben]
Zerkleinertes Holz oder Holzreste, kein Rindenmulch!
Auf den Baustellen der Firma Finnholz ist vor Baubeginn das
großflächige Verteilen von Hackschnitzel um das Fundament herum eine
sinnvolle Voraussetzung: Hierauf können die Blockbohlen trocken und
sauber gelagert werden, bevor sie verbaut werden. Denn bei einer
einschaligen Blockbauweise ist der Rohbau optisch (be-sonders die
Innenwände) schon einzugsbereit!
Holzzapfen:
[nach oben]
Mit den ca. 30cm langen Holzzapfen (Holznägel) werden die Blocklagen
miteinander fest verbunden (verzapft).
Kehlblech:
[nach oben]
In der Kehle wird zur Abführung des Wassers ein Kehlblech verlegt.
Kehlbohlen:
[nach oben]
Unterkonstruktion für das Kehlblech.
Keilverzinkung:
[nach oben]
Mit Hilfe dieser Technik der nahtlosen Aneinanderfügung von
Holzbohlen können beliebig lange Blockbohlen (egal ob Vierkant- oder
Rundprofil) hergestellt werden. Vor allem bei der Herstellung von
Leimbindern kommt diese Technik zum Einsatz.
Komplettmontage:
[nach oben]
Umfasst die komplette Montage des Blockhauses und die An- und Abfahrt
der Mon-teure.
Kreuzecken:
[nach oben]
Entstehen beim Verbinden zweier Blockwände bei einem Winkel von 90°
oder 45°.
Sie ist die Basis der Verbindungen von Blockbohlen untereinander und
gibt dem Blockhaus die statisch erforderliche Standsicherheit und das
charakteristische Aus-sehen.
Längsfräsungen:
[nach oben]
Zur passgenauen Verbindung der Blockwände wird oben und unten an dem
Block-balken Fräsungen vorgenommen damit dieser aufeinander gelegt
werden kann.
Leichtbauwände:
[nach oben]
Leichtbauwände werden zunächst als stabiler Rahmen aus Kanthölzern
konstruiert und dann verkleidet.
Die Leichtbauwände sind als Innenwände sehr beliebt, da sie
individuell bekleidet werden können (z.B. Gipskarton, Fliesen, Holz)
und genügend Platz für die Installa-tion von Elektro- und
Gasleitungen bieten. Außerdem sind sie vergleichsweise güns-tig.
Leichtwandspur:
[nach oben]
Eine Fräsung in der massiven Blockwand, in die die Leichtbauwand
eingelassen wird.
Luftdurchlässigkeit:
[nach oben]
Ein gutes Raumklima wird bedingt durch die Luftwechselrate. Im
Gegensatz zu Mauerwerk- oder Fertighauswand ermöglichen die
Eigenschaften des Blockhauses diesen Luftwechsel und sorgen für ein
gesundes Raumklima.
Mittelpfette:
[nach oben]
Auflager für die Dachsparren zwischen Fuß- und Firstpfette.
Naturstammhaus:
[nach oben]
Ein aus geschälten Bäumen in Handarbeit und traditioneller Bauweise
errichtetes Blockhaus. Die Bauweise ist einschalig, die Erstellung
der Verzapfung und Ver-kämmung erfolgt individuell vor Ort. Ein
besonderes Merkmal sind die aufgrund der handwerklichen Fertigung
unterschiedlichen Bohlengrößen.
Niedrigenergiehaus:
[nach oben]
Ein Niedrigenergiehaus nach den heutigen Standards der
Energieeinsparverordnung von 2002 (EnEv) ist nur mit einer
zusätzlichen Dämmung (zweischalige Blockbauweise) realisierbar.
Nut und Feder:
[nach oben]
Passgenaues Stecksystem zur Verbindung von Schalungsbrettern oder
Blockbohlen
Pfeilerfundament:
[nach oben]
Auf einzelnen Fundamenten (Pfeiler) wird die Holzkonstruktion
aufgelagert. Die Konstruktion ist daher sehr gut unterlüftet.
Pfeilerfundamente werden häufig bei gestützten Balkonen, Terrassen
und Außen-treppen angewandt.
Plattenfundament:
[nach oben]
Das Haus wird auf einer durchgehenden Betonplatte aufgestellt.
Das Plattenfundament hat sich in Deutschland standardmäßig etabliert,
da in ihm problemlos auch die erforderlichen Hausanschlüsse und
Leitungen, sowie eine Bo-dendämmung eingearbeitet werden können.
Richtmeistermontage:
[nach oben]
Wenn Sie bei der Montage Ihres Blockhauses mitwirken wollen,
empfehlen wir Ihnen die Richtmeistermontage. Sie beinhaltet die
Montage und Anleitung Ihrer Bauhelfer durch zwei Richtmonteure zur
Sicherstellung der fachgerechten Montage.
Rissbildung:
[nach oben]
Bei der Trocknung des Holzes entstehen Spannungen, die Risse auf der
Blockboh-lenoberfläche verursachen. Die Ausmaße dieser Risse sind von
der Dimension der Blockbohle und seines Feuchtigkeitsgehaltes
abhängig. In einer großen Blockbohle beispielsweise können die auf
natürliche Weise entstandenen Risse dementspre-chend lang und tief
sein.
Jedoch wirken sich diese Risse normalerweise nicht negativ auf die
Wärmeeigen-schaften des Hauses oder die Festigkeit der Blockbohle
aus.
Die Breite der Risse ist von der Luftfeuchtigkeit abhängig. Trocknen
die Blockbohlen zu schnell, ist die Gefahr der Rissbildung höher als
bei einer langsamen Trocknung des Holzes.
Polarkiefer:
[nach oben]
Das Polarkiefernholz wächst in Finnland im Bereich des 65.
Breitengrads. Aufgrund der kurzen Wachstumsperioden der Polarkiefer
hat das Holz sehr dichte Jahresringe. Diese sind Beweis für ein hohes
Eigengewicht und eine hohe Dichte, was die Polarkiefer zu einem
besonders wertvollen Baumaterial macht. Das für den Block-hausbau
verwendete Polarkiefernholz ist 80 bis 150 Jahre alt. Je weiter
südlich des Polarkreises die Kiefer gewachsen ist, desto heller ist
das Holz.
Rutschwinkel:
[nach oben]
Metallformteil mit Längsschlitz, welches zum beweglichen Anschluss
von Bauteilen an der Blockwand verwendet wird.
Setzung, Sackung:
[nach oben]
Die Blockbohlenkonstruktion im fertigen Haus setzt sich aufgrund der
Schrumpfung während der Trocknung und der Belastung der Nut- und
Federverbindungen durch das Gewicht der Zwischendecke und der
Dachkonstruktion. Dieser Setzungsprozess ist bei der Planung der
Konstruktion zu beachten. Die Innenwände setzen sich in der Regel
stärker als die Außenwände, da sie trockener sind.
Die Setzung eines Blockhauses ist mit folgender Formel berechenbar:
(Gemessenen Holzfeuchte – Ausgleichsholzfeuchte) x 0,24 cm pro
Höhenmeter
Beispiel: (21%-12,5%)x 0,24cm= 2,04cm Setzung pro Höhenmeter.
Spannstangen:
[nach oben]
In den Außenwänden werden Gewindestangen eingelassen.
Durch diese Gewindestangen wird die Fußpfette fest mit der Blockwand
verbunden, wodurch ein Abheben der Dachkonstruktion durch Winddruck
verhindert wird.
Steigung:
[nach oben]
Unter der Steigung versteht man die Einbauhöhe der Blockbalken, d.h.
die Höhe ohne Nut und Feder. Da die Blockbohlen in der Regel ein
einheitliches Maß besitzen, ist die Konstruktionshöhe z.B. für
Pfetten und Deckenbalken von vornherein festge-legt
Stellbrett:
[nach oben]
Zwischen den Dachsparren wird auf der Blockwand ein Stellbrett
angebracht.
Meistens ist eine Nut in die Sparren eingefräst, wodurch ein
problemloses Einsetzen der Stellbretter ermöglicht wird.
Traufbohle:
[nach oben]
Bohle, die auf dem unteren Teil der Traufe befestigt wird und den
Übergang zur Dachrinne bildet. Im Querschnitt hat die Traufbohle eine
dreieckige Form
Traufe:
[nach oben]
Die Traufe ist die unterste, waagerechte Begrenzungslinie von
geneigten Dachflä-chen. Auf der Traufbohle wird die Regenrinne zum
Abfließen des Regenwassers be-festigt. Je weiter die Traufe von der
Hauswand entfernt ist (Dachüberstand), desto besser ist der
Witterungsschutz für die Blockbohlenwand. Die maximal zulässige
Traufhöhe, also die Höhe der Traufe über dem Gelände wird oft im
Bebauungsplan festgelegt.
Traufschalung:
[nach oben]
Sichtschalung, die auf die Sparren des Dachüberstandes genagelt wird.
Die Mindeststärke der Sichtschalung beträgt 16 mm.
Trittschalldämmung:
[nach oben]
Eine Trittschalldämmung verhindert das Übertragen des Trittschalls
z.B. aus dem Dachgeschoss ins Erdgeschoss. Der optimale Trittschall
sieht wie folgt aus:

Unterzug:
[nach oben]
Träger, auf dem z.B. die Deckenbalken aufgelagert werden. Durch einen
Unterzug wird die Spannweite der Deckenbalken erhöht, wodurch ein
größerer architektoni-scher und statischer Gestaltungs- und
Konstruktionsspielraum ermöglicht wird.
Verdübelung:
[nach oben]
siehe Holzzapfen
Wandplan:
[nach oben]
Detaillierte Darstellung einer Blockwand mit allen notwendigen
Angaben.
Windrispenband:
[nach oben]
Auf den Sparren wird zur Aussteifung der Dachkonstruktion ein
Stahlband befestigt.
Begriffe
zum Thema: Blockhaus, Holzhaus,
Wohnblockhaus, Holzschutz, Naturstamm, Rundbalken
Hackschnitzel
Holzzapfen
Kehlblech
Kehlbohlen
Keilverzinkung
Komplettmontage
Kreuzecken
Längsfräsungen
Leichtbauwände
Leichtwandspur
Luftdurchlässigkeit
Mittelpfette
Naturstammhaus
Niedrigenergiehaus
Nut und Feder
Pfeilerfundament
Plattenfundament
Richtmeistermontage
Rissbildung
Polarkiefer
Rutschwinkel
Setzung, Sackung
Spannstangen
Steigung
Stellbrett
Traufbohle
Traufe
Traufschalung
Trittschalldämmung
Unterzug
Verdübelung
Wandplan
Windrispenband